Tag 11: Von der Version zur Strategie

Standard

Wir erarbeiten gemeinsam eine Strategie. Unser Beispiel ist das Unternehmen P & T Sales Partner GmbH, das seit heute online ist. Ein junges Unternehmer-Team im B2B-Bereich.

Dabei gehen wir nach der heute besprochenen Vorgehensweise vor.

1.Formulierung des vorläufigen Ziels (anhand der SMART-Methode)

Nach unserer Neupositionierung auf dem Markt, streben wir innerhalb des nächsten Geschäftsjahres (Terminierung) einen Marktanteil von 20%(spezifisch/messbar) im Großraum München(realistisch/akzeptiert) als Dienstleister im B2B-Segment an.

2. Briefing/Fakten zum Unternehmen

Hierzu recherchieren wir auf der direkten homepage und bei google und finden u.a. die domain-Erstellung: Whois Domain

  • Die Internetseite existiert demnach seit 6.12.12, online ist die homepage seit heute (30.1.13)
  • GF: Pascal Rösler und Partner
  • Mitarbeiter-Anzahl nicht klar definiert

3. Marktbeobachtung

Vorgehensweise: ähnliche Dienstleister im Geschäftsraum (München) suchen und vergleichbare Ergebnisse erzielen. Wieder über google… “München Callcenter” und finden u.a. den Callcenterfuchs oder auch das offizielle Stadtportal. Über meinestadt.de habe ich nun 42 Callcenter Agenturen in München ausfindig gemacht…Leider kann ich keinen direkten Vergleich mit unserem o.g. Unternehmen darstellen…

Dann doch lieber professionelle Hilfe… wir suchen unseren eigenen Suchmaschinen-Optimierer! Es bleibt spannend…

Relevant für ein aussagekräftiges Unternehmen ist besispielsweise die GoogleAdwords-Zertifizierung. Auch die Referenzen sollten auf das eigene Unternehmensbild abzielen. Zusätzlich zu den Refenrenzen und Zertifizierungen könnte man auch noch ein Bewertungsportal hinzuziehen

Dann gehts jetzt an den eigentlichen Vergleich mit den Wettbewerbern. Suchfunktion “Callcenter Aquise München”

4. SWOT-Analyse

Stärken:

  • qualifizierte Mitarbeiter (siehe Tim Taxis)
  • Transparenz der Unternehmensdarstellung nach außen

Schwächen:

  • keine Referenzen/ keine Erfahrungen
  • starke Konkurrenz
  • (Infos zu Stammkapital könnte hier auch relevant sein)

Chancen:

  • Erfolgsmarketing/Empfehlungsmarketing (Kunden gewinnen Neukunden)
  • kein klassischer callcenter-Charackter

Gefahren:

  • Marktpositionierung schwierig, wegen hoher Konkurrenz-Anzahl
  • (persönliche) finanzielle Problematik

5. Zielgruppe(n)

  1. Unternehmensberatungen & Agenturen
  2. Software & IT
  3. klassische Industrie & produzierendes Gewerbe

Am Beispiel der 3. Zielgruppe klassische Industrie und produzierendes Gewerbe.

5.3.A (kurzfristig leicht zu gewinnen, sehr relevant-schon von dem anbietenden Produkt überzeugt) Traditionsunternehmen, das neue Kommunikationskanäle nutzt und auch schon in der Vergangenheit nutzte, technikaffin ist und jetzt das Social Media Marketing für das eigene Unternehmen implementieren möchte

5.3.B (mittelfristig nicht ganz so leicht zu gewinnen, Vorausetzungen zur Prozessoptimierung muss noch geschaffen werden)Traditionsunternehmer, der sich über den Nutzen des Social Media Marketing noch nicht sicher ist

5.3.C (langfristig selten bis schwer zu gewinnen, Zusammenarbeit wäre eher schwierig, weil die Unternehmenskultur noch nicht den Social media marketing-Maßnahmen angepasst werden kann)  Traditionsunternehmer, der sich noch nicht mit der Social Media Markting- Nutzung beschäftigt hat und auch nicht davon ausgeht, über kurz oder lang mit der Thematik zu beginnen

6. USP /Alleinstellungsmerkmal

Gute vorhandene B2B Kontakte, qualifizierte Beratung durch kompetente Mitarbeiter-Besetzung, durch Vorleistung der Recherche-Arbeit minimalisiert sich die Risikobereitschaft für den Kunden.

7a. Positionierung

Wir haben qualifizierte und zufriedene Mitarbeiter, (generell könnte man meinen: Relevanz der Mitarbeiter im Einfluss auf das Gesamtunternehmen, eigene Sichtweise auf dem Markt)

7b. Botschaft

Aquise einfach gemacht für die Kunden und deren Neukunden(oftmals in underclaims der Unternehmen zu finden: emotional und als catcher oder Abholer für die Kunden anzusehen)

8. kurzfristige, mittelfristige, langfristige Zielsetzung

langfristige Zielsetzung: Als neue businessorietierte Telemarketing-Agentur im Gesamtdeutschen Raum möchten wir im nächsten Jahr einen relevanten Markteinfluss Marktanteil von 10%  erhalten/bekommen.

mittelfristig (generell wie komm ich auf mein langfristiges Ziel?) Ich nutze oder werde im nächsten jahr den Social media marketing in die bestehenden Unternehmensprozess integrieren und einen 10% igen Umsatz steigern

kurzfristige Zielsetzung: Xing und LinkedIn sind die Businessnetzwerke, in denen wir im nächsten Jahr 10-20% mehr Kunden erreichen wollen

9.Strategie

Teilöffentlichkeit(vermeintliche Akteure festlegen auf die Zielgruppe zugeschnitten: Fachzeitschriften und deren Redakteure, Abteilungsleiter etc.

Vermittlerfiguren

Berufsverbände

Zielgruppe

10. Maßnahmenplanung

(Verschiedene Maßnahmen planen und dann nach den Kriterien Schritt-für-Schritt runterbrechen)

1. fiktive Maßnahme: Im ersten Quartal werden wir einen Imagefilm über eine Agentur erstellen lassen (Terminierung : Aufbau in Quartal I/ Austrahlung in Quartal II)

Ziel:  Anbindung zu bestehenden Kunden

Zielgruppe: Unternehmen ab 20 Mitarbeiter, auch Kleinunternehmen

Umsetzung: Bestehende Kunden erhalten Rabatt auf Leitsungen

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